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Posts Tagged ‘Natur-Schule Grund’

In unseren Ställen kümmern wir uns um zwei verschiedene Rassen, die unterschiedlicher nicht sein können. Zum Einen die Rasse mit dem Namen „Lakenfelder“, bei ihnen handelt es sich um eine alte Landhuhnrasse, die auf der Roten Liste der Nutztierrassen steht. Sie ist seit mehr als 150 Jahren eine eigenständige Rasse. Schon um 1840 wurde sie in Westfalen, Hannover und den Niederlanden gehalten. Sie ist mittelgroß. Charakteristisch sind der schwarze Hals und die schwarzen Schwanzfedern und im Kontrast dazu das reine Weiß des Körpergefieders.

Lakenfeldhuhn

Lakenfeldhuhn

Beim längeren Umgang mit den Lakenfeldern merkt man, wie schon früher beschrieben, dass sie zwar stets neugierig sind, aber es nicht so gerne haben, wenn ein Mensch im Stall ist, und unruhig werden. Seit 2005 hält die Natur-Schule Grund Lakenfelder. Damals waren es ein Hahn und vier Hennen, mit denen im darauffolgenden Jahr eine erfolgreiche Nachzucht möglich war. Und seitdem kommen gerade zur Brutzeit im April immer besonders viele Besucher, um die Küken zu bestaunen und etwas über Küken, ihre Aufzucht und die Hühner zu erfahren. Naja, oder hauptsächlich um die Küken zu sehen. Die Lakenfelder sind nicht mehr in der Lage selber zu brüten. Sie befruchten jedoch die Eier, sodass wir sie im Brutkasten dann ausbrüten können. Diese Attraktion zieht jedes Jahr über 650 Leute zur Natur-Schule Grund.

Zwerg-Cochin

Zwerg-Cochin

Die zweite Rasse, um die wir uns täglich kümmern, ist die alte chinesische Zwerghuhnrasse mit Namen „Zwerg-Cochin“. Auf den ersten Blick erinnern sie an eine Kugel mit Schnabel, Füßen und Federn. Sie haben kleine Federpuscheln an den Krallen. Ganz anders als die Lakenfelder können die Zwerg-Cochins neuen Besuch gar nicht abwarten und stehen schon neugierig an der Türe des Stalls.
Betritt man dann den Stall, ist man direkt umzingelt und alles wird angepickt!! Die Schuhe, die Hose, der Handschuh oder irgendwelche Benzel, die heraushängen, einfach alles wird angepickt. Die Zwerg-Cochins lassen sich auch hochheben und werden gerne von Besuchern gestreichelt.

Versorgung der Hühner:

Bei uns steht zwei mal die Woche die Grundreinigung der Ställe an, d.h. Kot und Pflanzenreste werden herausgeholt, und im Hühnerhaus wird neues Einstreu verteilt. Ganz interessant: Hühner scheiden Kot und Harn nicht getrennt voneinander aus.
Täglich werden die Futterbehälter neu aufgefüllt und die Tränken gereinigt. Zu dem frischen Trinkwasser geben wir immer noch einen Schuß Apfelessig hinzu, denn der ist gut für die Darmflora der Hühner. Das Hauptfutter besteht aus verschiedenen Körnern und Pellets. Die Junghühner bekommen zudem Mehl, also gemahlene Körner. Um den großen Nährstoffbedarf der Hühner zu decken, reicht es nicht die Hühner nur mit Körnern zu füttern, da ansonsten Mangelerscheinungen auftreten können. Freilaufende Hühner suchen sich draußen ebenfalls abwechslungsreiche Mahlzeiten zusammen. Neben Körnern essen sie Würmer, Blätter, Beeren, Obst, Insekten, Gras und andere Küchenabfälle. Pro Tag isst ein Huhn ungefähr (aber nach Größe stark unterschiedlich) 120gr Futter und trinkt 250ml Wasser. Wie man erkennen kann, trinken Hühner recht viel (bei einem Gewicht von 2,5kg). Deshalb bekommen unsere Hühner zusätzlich und auch zur Beschäftigung Unkräuter und Pflanzen aus dem Garten, Fallobst und Äste mit frischen Blättern.

Außerdem muss immer wieder Mineralfutter beigemischt werden, da die Verdauung der Hühner der anders funktioniert als zum Beispiel bei uns Menschen: Dadurch, dass Hühner kein Gebiss haben wie wir, sondern einen Schnabel, kann das Futter nicht schon dort zersetzt werden. Es gelangt erst in den sogenannten Kropf, wo das Futter aufgeweicht wird, und danach weiter durch den Drüsenmagen hin in den Muskelmagen. In dem Muskelmagen wird das Essen dann „zerkaut“. Und hier kommt das Mineralfutter ins Spiel. Die dort enthaltenen Steine sorgen mit dafür, dass das Futter zermahlen wird und gleichzeitig sind die Muscheln und Schalen eine wichtige Nährstoffquelle.

Warum hält die Natur-Schule Grund überhaupt Hühner?

Das hat mehrere Gründe: Zum Einen ist es ein Versuch der Entfremdung vor Tieren entgegen zu wirken. Durch die Haltung von Tieren bekommt man ein Gefühl für die Bedürfnisse der Tiere und lernt sie verantwortungsvoll zu versorgen, die Ställe sauber zu halten und sie als Lebewesen zu achten. Durch die Arbeit bei und mit den Tieren erfährt man zudem etwas über ihr Verhalten und merkt, dass nicht alle Tiere gleich sind und gleich reagieren.
Außerdem bekommt man ein Gefühl für seine Lebensmittel und isst bewusster. Landwirtschaft und Tierhaltung sind heutzutage fast vollständig aus der Stadt verdrängt, sodass die Menschen keine Idee mehr davon haben, was sie essen, wie es hergestellt wird, was drin ist und welche Arbeit notwendig ist. Alles Lebensnotwendige bekommt man oft stark verändert vom Ursprungsprodukt eingepackt im Supermarkt. So können sich viele Menschen nicht mehr vorstellen, welche Auswirkungen z.B. das Wetter auf die Ernte hat uvm.

Durch die Haltung und Züchtung von bedrohten Hühnerrassen erbringt die Natur-Schule auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt alter regionaler Rassen und sorgt dafür, dass die genetische Variabilität nicht weiter verloren geht. Es sind schon zahlreiche Haustierrassen ausgestorben und mit ihnen Erbinformationen verloren gegangen. Alte Haustierrassen zeichnen sich jedoch gerade durch gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten, Langlebigkeit und hohe Fruchtbarkeit aus. Ihre Produkte haben meist eine höhere Qualität, da sie reichhaltigeres und abwechslungsreicheres Futter und wegen der besseren Gesundheit nicht so viel Antibiotika bekommen. Ihnen wird mehr Zeit gegeben zum Heranwachsen, anstatt sie innerhalb von vier bis sechs Wochen schlachtreif zu mästen. Außerdem stirbt ansonsten das Wissen über die Zucht aus und es gibt keine Mehrfachnutzung der Hühner mehr, d.h. dass sowohl die Eier als auch das Fleisch verwendet werden können.

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… und er schickt seine erste Vorboten, wie hier zum Beispiel Krokusse:

Vorboten auf den Frühling

Vorboten auf den Frühling

Krokusse am Wegesrand

Krokusse am Wegesrand

Weitere typische Vorboten für den Frühling sind die Schneeglöckchen.

Die Sonne hat immer mehr Kraft und alle Wintervögel haben mit der Balz begonnen. Das ist ein großes Gezwitscher

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Du interessierst dich für die Umwelt, arbeitest gerne draußen, bist zwischen 16 und 27 Jahre alt und möchtest dich freiwillig engagieren?

Dann wäre vielleicht ein freiwilliges ökologisches Jahr was für dich. Das FÖJ beginnt am 1. August 2015 und geht bis zum 31. Juli des nächsten Jahres.

Das online-Bewerbungsverfahren läuft ab Mitte Februar über die Seite des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), auf dessen Seite Du alle Einsatzstellen findest. Natürlich auch die Natur-Schule Grund in Remscheid.

Weitere Infos findest du hier:

http://www.njuuz.de/beitrag29091.html

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Seit ich hier in der Natur-Schule arbeite, verstehe ich auf jeden Fall das Sprichwort: >Die verhalten sich ja wie aufgescheuchte Hühner.<  Mir ist klar geworden, warum man Hühner als Vergleich für panisches, hektisches, lautes und unkontrolliertes Verhalten nimmt, denn zu mindestens bei unseren Hühnern der Rasse >Lakenfelder< gibt es immer wieder mal kleine Massenpaniken, aber auch unsere >Zwerg-Cochins< wirken immer ziemlich aufgeregt und picken alles an.

Eine Szene aus dem Stall der jungen Lakenfelder:

Man kommt langsam in den Hühnerstall und man hat das Gefühl, man hätte einen hungrigen Hund auf die Hühner losgelassen. Ein Huhn schreckt hoch, das nächststehende denkt >ohje, Panik Panik< flattert hecktisch durch den Hühnerstall, streift zwei weitere, die springen auf, eins Panikflug nach rechts, schreckt weitere auf, ein anderes Panikflug nach links voll vor den Zaun, wird noch hektischer und so hat der ganze Hühnerstall mitbekommen, das irgendwas los sein muss. Währenddessen sind die restlichen Hühner eher weniger elegant von den aufgebauten Stangen heruntergeflogen und haben dadurch wiederum die anderen Hühner hin und her gescheucht. Das alles wird untermalt von hektischem, lautem, aufgeschrecktem Schnattern, Krähen und  Kreischen. Der Hahn auf dem Balken neben einem schreit einem wichtigtuerisch ins Ohr. Herrlich! Das schaukelt sich hoch. Immer wieder wird eins von Aufregung gepackt und steckt alle anderen an. Aus den Nebenställen wird fleißig mitgeschnattert und auch die Hühner des Nachbarn geben ihr Gekrähe dazu.

Aber eigentlich haben sie ja recht, da sie einem gefährlichen Tier gegenüberstehen…

Kehrt nach kurzer Aufruhr wieder Ruhe ein, merkt man aber auch wie intelligent Hühner sind. Mit Hilfe von vielen verschiedenen Lauten können sie untereinander kommunizieren. Die Hühner stoßen ganz unterschiedliche Laute aus, wenn sie ein Ei gelegt haben und zeigen wollen, wie stolz sie sind, oder Paniktriller bei Gefahr, die sie über Vibrationsorgane an den Beinen wahrnehmen können, oder leises Schnattern, wenn sie zufrieden sind, bis hin zu Machtgekrähe der Hähne und vieles mehr. Zudem erkennen sich die Henne und ihre Küken am Gackern wieder und können über einige Entfernung hinweg kommunizieren sich wieder finden, wenn sie sich verloren haben.

Durch eine Rangordnung ist festgelegt, wer den besten Schlafplatz bekommt und als erstes fressen darf. Die „Hackordnung“ heißt allerdings so, weil sie durch z.T. unschöne Aggressionen „ausgehandelt“ wird. Außerdem können sich einzelne Hühnerindividuen wiedererkennen in einer großen Gruppe. Ihre Fähigkeiten sind ungefähr auf dem Niveau von Hunden und Katzen, d.h. es entspricht der kognitiven Leistungsfähigkeit eines Kleinkindes.

Widerlegen kann ich allerdings das Sprichwort >Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn<, denn unsere Hühner wissen genau, was sie lieber essen wollen und was sie liegen lassen, in der Hoffnung es komme bald frisches Futter, aus dem man sich das Beste heraus suchen kann. Total der Renner sind Sonnenblumenkerne.
Außerdem haben Hühner wie vermutlich alle Vögel einen schlecht ausgeprägten Geruchs- und Geschmackssinn, sodass sie ihr Futter mit den Augen wählen, auch wenn es so aussieht als würden sie einfach wild auf dem Boden herumpicken und nur zufällig Körner finden.

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Felix

 

Felix

Felix

Die Natur-Schule hat eine neue helfende Hand – Felix Kern. Er hat kürzlich die freigewordene FÖJ-Stelle besetzt, denn, wie Ihr vielleicht über die Presse mitbekommen habt, hat Lisa ihr freiwilliges ökologisches Jahr abgebrochen. Leider war der Ansturm auf die freie Stelle nicht besonders groß, möglicherweise auch, da es schon sehr spät im Jahr ist, doch zum Glück hat sich ein engagierter Freiwilliger aus Remscheid gefunden.

> Hallo, ich bin Felix, 19 Jahre alt und seit Mitte November der neue FÖJler hier in der Natur-Schule. Nach der Schule wollte ich zuerst ein FSJ machen, wurde dann aber auf die freigewordene Stelle aufmerksam und so bin ich zum FÖJ gekommen. Ich hoffe, dass ich hier Erfahrungen als Gärtner sammeln kann, um nach dem FÖJ eine Ausbildungsstelle als Gärtner zu bekommen. Direkt zu Beginn meines FÖJ´s war ich auf meinem ersten Seminar zum Thema „Energie und Klima“. Das hat mir sehr gut gefallen und war interessant. <

Gut, dass wir jetzt wieder zu zweit sind, denn kurz vor Weihnachten gibt es nochmal einiges zu tun. Unter anderem mussten viele Kalender geklebt werden, als Weihnachtsgeschenk für treue Unterstützer der Natur-Schule.

Kalender kleben

Kalender kleben

Außerdem mussten die Hühner auf den Winter vorbereitet werden. Damit ihr Wasser an kalten Tagen nicht einfriert, haben wir Wärmeplatten verlegt. Damit auch die Junghühner einen trockenen Unterschlupf haben, wenn es von der Seite in den Hühnerstall regnet, haben wir ihnen eine Hütte in die Voliere gebaut, denn sie können nicht in das Hühnerhaus wie die anderen.

Und wir haben angefangen die Hecke zu schneiden. Da kommt noch was auf uns zu.

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klein und versteckt

klein und versteckt

Da mussten die Schüler der Förderschule und deren Betreuer aber ganz schön staunen, als sie letzten Mittwoch ca. 12 verschiedene Tierarten aus einem Bach geholt haben, von denen sie gar nicht wussten, dass es sie überhaupt gibt. Eine Betreuerin konnte es gar nicht glauben, dass Herr Liesendahl nicht nur ein Sieb voll Schlamm wieder aus dem Bach holte, als er damit den Flussboden aufwühlte, sondern dass dort auch eine ganze Menge an Tieren dabei sein würden. Winzig kleine Tiere, die man erst entdeckt, wenn man unter die Steine im Bach guckt und den Boden aufwühlt. Denn diese Tiere müssen sich verstecken, um nicht mit der Strömung davon gerissen werden.

Das haben auch die Kinder gelernt, bevor es raus an den Bach ging. Tiere, die in Bächen leben , müssen nämlich ganz besonders an das Leben dort angepasst sein. Um zu wissen, welche Anpassungen denn notwendig sind, wurde erst einmal der Unterschied zwischen einem Teich und einem Bach geklärt:
Ein Teich ist ein vom Menschen angelegter Bereich, in dem Wasser steht oder gestaut wird. Man spricht auch von einem Stillgewässer, da dort das Wasser steht, was dazu führt, dass der Sauerstoffgehalt wesentlich geringer ist als in einem Bach, in den immer wieder Sauerstoff eingetragen wird. Außerdem sind die Tiere im Winter im Bach gut aufgehoben, da es hier immer ein paar Grad wärmer ist als im Teich, der gefriert. Zudem sind die Tiere im Teich keiner Strömung ausgesetzt.

Um trotzdem in Bächen leben zu können, gibt es Tiere, die sich besonders angepasst haben. Wie z.B. die Köcherfliegenlarve Agapetus, die sich aus Sandteilchen und kleinen Steinchen eine schützende Hülle um ihren Körper gebaut hat. Diese Hülle, die die Form eines Köchers hat, schützt sie zum Einen vor Fressfeinden und bietet ihr zugleich optimale Haftung an Steinen. So kann sie dort fressen ohne weggeschwemmt zu werden. Das liegt daran, dass ihr Köcher gebogen ist und auf diese Weise die Strömung über sie hinweg geht. Durch eine Auskerbung auf der Unterseite wird ein Sog erzeugt, der sie ebenfalls auf die Steine drückt.
Neben verschiedenen Kücherfliegenlarven, von denen einige keinen Köcher mehr bauen, haben wir auch Bachflohkrebse, den gehörnten Vielaugenstrudelwurm, Steinfliegenlarven und eine dicke Schnakenlarve gefunden. Bevor alle ganz eingefroren waren, wurden die Tiere in einem kleinen tragbaren Aquarium mit in die Natur-Schule genommen- natürlich lebend. Zurück im Warmen filmte Herr Liesendahl die Tiere mit Hilfe einer Videolupe und zeitgleich konnte die ganze Gruppe das Tier vergrößert auf der Leinwand beobachten.

"Live-Übertragung"

„Live-Übertragung“

Zum Abschluss hatten sich die Schüler noch gewünscht, etwas über die ausgestopften Tiere zu erfahren, die zahlreich im Klassenraum stehen, z.B. ob sie wirklich echt sind und wie sie ausgestopft werden. Und dann ging es für sie wieder raus in die Kälte.

Der Beweis

Der Beweis

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Vergangenen Samstag wurde in der Station Natur und Umwelt in Wuppertal ein Aktionstag veranstaltet zum Thema „Gesunde Ernährung und Umweltschutz“, an dem wir als Natur-Schule mit einem Infostand vertreten waren. Kostenlos konnten die Gäste sich an zahlreichen Ständen informieren und sich unterhalten. Greenpeace hielt Vorträge über Gentechnik und bei der Jugendgruppe von Greenpeace ging es um die gesunde Ernährung.
Dabei waren auch die Biologische Station aus Solingen, die regionale Apfelsorten präsentierten und die Wuppertaler Tafel, die eine Reihe von Lebensmitteln ausstellte für Bedürftige, welche sie von Firmen als Mangelware direkt bekommen oder die übrig bleiben in Geschäften. Sie zeigten, wie sinnvoll es auch ist, gebrauchte Kleidung, Haushaltsgeräte oder Spielgeräte bei der Tafel abzugeben anstatt sie wegzuschmeißen. Die Bäckerei Bio-Troll aus Cronenberg verschenkte Brote zum Probieren. Bei einer Gesundheitsberaterin konnte man erfahren, wie durch unsere heutige Ernährungsweise viele Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Diabetes, zahlreiche Allergien und Krebsarten entstanden sind. Dazu gab es leckere Aufstriche zum Probieren und draußen vor der Station frisch gepressten  Apfelsaft der Bergischen Apfelsaftmanufaktur. Das war nur ein Teil der Angebote, an zahlreichen weiteren Ständen konnte man noch selber schmecken wie lecker es sein kann gesund zu essen.

An unserem Stand hatten wir Pilze ausgestellt und Infomaterial von BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und NABU (Naturschutzbund Deutschland)  ausgelegt. Nicht selten wurden wir auf den Button >Rotkäppchen lügt< von NABU angesprochen, den wir am T-shirt befestigt haben.  Die Rotkäppchen-Kampagne wirbt für die Akzeptanz gegenüber den Wölfen, denn mittlerweile haben sich wieder ein paar Wolfsrudel in Deutschland niedergelassen. Der NABU möchte über Wölfe aufklären und bezüglich Rotkäppchen „alle Märchen“ aus der Welt schaffen, damit es weiterhin freilebende Wölfe in Deutschland geben kann.

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