Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘FÖJ 2014/2015’ Category

… und er schickt seine erste Vorboten, wie hier zum Beispiel Krokusse:

Vorboten auf den Frühling

Vorboten auf den Frühling

Krokusse am Wegesrand

Krokusse am Wegesrand

Weitere typische Vorboten für den Frühling sind die Schneeglöckchen.

Die Sonne hat immer mehr Kraft und alle Wintervögel haben mit der Balz begonnen. Das ist ein großes Gezwitscher

Read Full Post »

Du interessierst dich für die Umwelt, arbeitest gerne draußen, bist zwischen 16 und 27 Jahre alt und möchtest dich freiwillig engagieren?

Dann wäre vielleicht ein freiwilliges ökologisches Jahr was für dich. Das FÖJ beginnt am 1. August 2015 und geht bis zum 31. Juli des nächsten Jahres.

Das online-Bewerbungsverfahren läuft ab Mitte Februar über die Seite des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), auf dessen Seite Du alle Einsatzstellen findest. Natürlich auch die Natur-Schule Grund in Remscheid.

Weitere Infos findest du hier:

http://www.njuuz.de/beitrag29091.html

Read Full Post »

… Das schreit um diese Jahreszeit wohl nach… -> Hecke schneiden!

Wie schön, wenn sich genau dann ein hilflos ausgelieferter Praktikant in die Natur-Schule wagt! Sören ist für drei Wochen bei uns und durfte sich mit uns direkt mit Heckenschere und Handschuhen bewaffnet auf die Weißdornhecke stürzen. Diese muss nämlich noch vor März gekürzt werden, denn dann fängt die Brutzeit an. Und  dann ist es bis September vorbei mit dem Heckenschneiden, damit keine Nester zerstört werden. Typische Heckenbrüter sind übrigens Amseln, Grünfink und Mönchsgrasmücke.

Doch bei Frost sollte man die Hecke auch nicht schneiden, da das die Pflanze schädigt. Schneidet man die Äste oberhalb der neuen Knospen ab, so hat man im Frühling schnell wieder eine grüne Hecke. Der Vorteil durch regelmäßiges Heckeschneiden liegt dadrin, dass die Hecker dichter wird, da mehrere Äste nachtreiben. Das übergebliebene Astmaterial der Brombeerranken, die zwischen der Hecke wachsen und eizelner Holundersträucher, konnten wir gleich für eine weitere Aktion zu schneiden. Am 14.02 werden sie nämlich für den Bau von Insektenhäusern wiederverwendet werden können.

von links nach rechts: Felix, Sören, Sophie

von links nach rechts: Felix, Sören, Sophie

Das große Heckenschneiden

Das große Heckenschneiden

 

 

 

 

 

 

 

Infos zu Weißdornhecken:

Weißdornhecken bieten einen gut geschützen Brutplatz für viele einheimische Vögel. Durch die Dornen sind sie optimal vor Fressfeinden geschützt. Gleichzeitig bietet der Weißdorn Nahrung und das nicht nur für die Vögel. Aus den Früchten lassen sich Gelee und Kompott zu breiten. Weißdorn kann 2-5m hoch werden und wächst jährlich etwa 20-40cm. Sein intensiver Geruch lockt vor allem Insekten an. Weißdorngehölze werden leicht von Bakterien angegriffen, die die Pflanze zerstören und schwarz verfärben. Es sieht aus wie verbrannt; daher der Name >Feuerbrand<. Feuerbrände müssen gemeldet werden.

Angeblich sollen Weißdorngehölze sehr pflegeleicht sein. Wir können sagen, dass Weißdorn wirklich sehr lange und sehr spitze Dornen hat und sich nicht besonders gut schneiden lässt.

Read Full Post »

Seit ich hier in der Natur-Schule arbeite, verstehe ich auf jeden Fall das Sprichwort: >Die verhalten sich ja wie aufgescheuchte Hühner.<  Mir ist klar geworden, warum man Hühner als Vergleich für panisches, hektisches, lautes und unkontrolliertes Verhalten nimmt, denn zu mindestens bei unseren Hühnern der Rasse >Lakenfelder< gibt es immer wieder mal kleine Massenpaniken, aber auch unsere >Zwerg-Cochins< wirken immer ziemlich aufgeregt und picken alles an.

Eine Szene aus dem Stall der jungen Lakenfelder:

Man kommt langsam in den Hühnerstall und man hat das Gefühl, man hätte einen hungrigen Hund auf die Hühner losgelassen. Ein Huhn schreckt hoch, das nächststehende denkt >ohje, Panik Panik< flattert hecktisch durch den Hühnerstall, streift zwei weitere, die springen auf, eins Panikflug nach rechts, schreckt weitere auf, ein anderes Panikflug nach links voll vor den Zaun, wird noch hektischer und so hat der ganze Hühnerstall mitbekommen, das irgendwas los sein muss. Währenddessen sind die restlichen Hühner eher weniger elegant von den aufgebauten Stangen heruntergeflogen und haben dadurch wiederum die anderen Hühner hin und her gescheucht. Das alles wird untermalt von hektischem, lautem, aufgeschrecktem Schnattern, Krähen und  Kreischen. Der Hahn auf dem Balken neben einem schreit einem wichtigtuerisch ins Ohr. Herrlich! Das schaukelt sich hoch. Immer wieder wird eins von Aufregung gepackt und steckt alle anderen an. Aus den Nebenställen wird fleißig mitgeschnattert und auch die Hühner des Nachbarn geben ihr Gekrähe dazu.

Aber eigentlich haben sie ja recht, da sie einem gefährlichen Tier gegenüberstehen…

Kehrt nach kurzer Aufruhr wieder Ruhe ein, merkt man aber auch wie intelligent Hühner sind. Mit Hilfe von vielen verschiedenen Lauten können sie untereinander kommunizieren. Die Hühner stoßen ganz unterschiedliche Laute aus, wenn sie ein Ei gelegt haben und zeigen wollen, wie stolz sie sind, oder Paniktriller bei Gefahr, die sie über Vibrationsorgane an den Beinen wahrnehmen können, oder leises Schnattern, wenn sie zufrieden sind, bis hin zu Machtgekrähe der Hähne und vieles mehr. Zudem erkennen sich die Henne und ihre Küken am Gackern wieder und können über einige Entfernung hinweg kommunizieren sich wieder finden, wenn sie sich verloren haben.

Durch eine Rangordnung ist festgelegt, wer den besten Schlafplatz bekommt und als erstes fressen darf. Die „Hackordnung“ heißt allerdings so, weil sie durch z.T. unschöne Aggressionen „ausgehandelt“ wird. Außerdem können sich einzelne Hühnerindividuen wiedererkennen in einer großen Gruppe. Ihre Fähigkeiten sind ungefähr auf dem Niveau von Hunden und Katzen, d.h. es entspricht der kognitiven Leistungsfähigkeit eines Kleinkindes.

Widerlegen kann ich allerdings das Sprichwort >Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn<, denn unsere Hühner wissen genau, was sie lieber essen wollen und was sie liegen lassen, in der Hoffnung es komme bald frisches Futter, aus dem man sich das Beste heraus suchen kann. Total der Renner sind Sonnenblumenkerne.
Außerdem haben Hühner wie vermutlich alle Vögel einen schlecht ausgeprägten Geruchs- und Geschmackssinn, sodass sie ihr Futter mit den Augen wählen, auch wenn es so aussieht als würden sie einfach wild auf dem Boden herumpicken und nur zufällig Körner finden.

Read Full Post »

Felix

 

Felix

Felix

Die Natur-Schule hat eine neue helfende Hand – Felix Kern. Er hat kürzlich die freigewordene FÖJ-Stelle besetzt, denn, wie Ihr vielleicht über die Presse mitbekommen habt, hat Lisa ihr freiwilliges ökologisches Jahr abgebrochen. Leider war der Ansturm auf die freie Stelle nicht besonders groß, möglicherweise auch, da es schon sehr spät im Jahr ist, doch zum Glück hat sich ein engagierter Freiwilliger aus Remscheid gefunden.

> Hallo, ich bin Felix, 19 Jahre alt und seit Mitte November der neue FÖJler hier in der Natur-Schule. Nach der Schule wollte ich zuerst ein FSJ machen, wurde dann aber auf die freigewordene Stelle aufmerksam und so bin ich zum FÖJ gekommen. Ich hoffe, dass ich hier Erfahrungen als Gärtner sammeln kann, um nach dem FÖJ eine Ausbildungsstelle als Gärtner zu bekommen. Direkt zu Beginn meines FÖJ´s war ich auf meinem ersten Seminar zum Thema „Energie und Klima“. Das hat mir sehr gut gefallen und war interessant. <

Gut, dass wir jetzt wieder zu zweit sind, denn kurz vor Weihnachten gibt es nochmal einiges zu tun. Unter anderem mussten viele Kalender geklebt werden, als Weihnachtsgeschenk für treue Unterstützer der Natur-Schule.

Kalender kleben

Kalender kleben

Außerdem mussten die Hühner auf den Winter vorbereitet werden. Damit ihr Wasser an kalten Tagen nicht einfriert, haben wir Wärmeplatten verlegt. Damit auch die Junghühner einen trockenen Unterschlupf haben, wenn es von der Seite in den Hühnerstall regnet, haben wir ihnen eine Hütte in die Voliere gebaut, denn sie können nicht in das Hühnerhaus wie die anderen.

Und wir haben angefangen die Hecke zu schneiden. Da kommt noch was auf uns zu.

Read Full Post »

klein und versteckt

klein und versteckt

Da mussten die Schüler der Förderschule und deren Betreuer aber ganz schön staunen, als sie letzten Mittwoch ca. 12 verschiedene Tierarten aus einem Bach geholt haben, von denen sie gar nicht wussten, dass es sie überhaupt gibt. Eine Betreuerin konnte es gar nicht glauben, dass Herr Liesendahl nicht nur ein Sieb voll Schlamm wieder aus dem Bach holte, als er damit den Flussboden aufwühlte, sondern dass dort auch eine ganze Menge an Tieren dabei sein würden. Winzig kleine Tiere, die man erst entdeckt, wenn man unter die Steine im Bach guckt und den Boden aufwühlt. Denn diese Tiere müssen sich verstecken, um nicht mit der Strömung davon gerissen werden.

Das haben auch die Kinder gelernt, bevor es raus an den Bach ging. Tiere, die in Bächen leben , müssen nämlich ganz besonders an das Leben dort angepasst sein. Um zu wissen, welche Anpassungen denn notwendig sind, wurde erst einmal der Unterschied zwischen einem Teich und einem Bach geklärt:
Ein Teich ist ein vom Menschen angelegter Bereich, in dem Wasser steht oder gestaut wird. Man spricht auch von einem Stillgewässer, da dort das Wasser steht, was dazu führt, dass der Sauerstoffgehalt wesentlich geringer ist als in einem Bach, in den immer wieder Sauerstoff eingetragen wird. Außerdem sind die Tiere im Winter im Bach gut aufgehoben, da es hier immer ein paar Grad wärmer ist als im Teich, der gefriert. Zudem sind die Tiere im Teich keiner Strömung ausgesetzt.

Um trotzdem in Bächen leben zu können, gibt es Tiere, die sich besonders angepasst haben. Wie z.B. die Köcherfliegenlarve Agapetus, die sich aus Sandteilchen und kleinen Steinchen eine schützende Hülle um ihren Körper gebaut hat. Diese Hülle, die die Form eines Köchers hat, schützt sie zum Einen vor Fressfeinden und bietet ihr zugleich optimale Haftung an Steinen. So kann sie dort fressen ohne weggeschwemmt zu werden. Das liegt daran, dass ihr Köcher gebogen ist und auf diese Weise die Strömung über sie hinweg geht. Durch eine Auskerbung auf der Unterseite wird ein Sog erzeugt, der sie ebenfalls auf die Steine drückt.
Neben verschiedenen Kücherfliegenlarven, von denen einige keinen Köcher mehr bauen, haben wir auch Bachflohkrebse, den gehörnten Vielaugenstrudelwurm, Steinfliegenlarven und eine dicke Schnakenlarve gefunden. Bevor alle ganz eingefroren waren, wurden die Tiere in einem kleinen tragbaren Aquarium mit in die Natur-Schule genommen- natürlich lebend. Zurück im Warmen filmte Herr Liesendahl die Tiere mit Hilfe einer Videolupe und zeitgleich konnte die ganze Gruppe das Tier vergrößert auf der Leinwand beobachten.

"Live-Übertragung"

„Live-Übertragung“

Zum Abschluss hatten sich die Schüler noch gewünscht, etwas über die ausgestopften Tiere zu erfahren, die zahlreich im Klassenraum stehen, z.B. ob sie wirklich echt sind und wie sie ausgestopft werden. Und dann ging es für sie wieder raus in die Kälte.

Der Beweis

Der Beweis

Read Full Post »

Vergangenen Samstag wurde in der Station Natur und Umwelt in Wuppertal ein Aktionstag veranstaltet zum Thema „Gesunde Ernährung und Umweltschutz“, an dem wir als Natur-Schule mit einem Infostand vertreten waren. Kostenlos konnten die Gäste sich an zahlreichen Ständen informieren und sich unterhalten. Greenpeace hielt Vorträge über Gentechnik und bei der Jugendgruppe von Greenpeace ging es um die gesunde Ernährung.
Dabei waren auch die Biologische Station aus Solingen, die regionale Apfelsorten präsentierten und die Wuppertaler Tafel, die eine Reihe von Lebensmitteln ausstellte für Bedürftige, welche sie von Firmen als Mangelware direkt bekommen oder die übrig bleiben in Geschäften. Sie zeigten, wie sinnvoll es auch ist, gebrauchte Kleidung, Haushaltsgeräte oder Spielgeräte bei der Tafel abzugeben anstatt sie wegzuschmeißen. Die Bäckerei Bio-Troll aus Cronenberg verschenkte Brote zum Probieren. Bei einer Gesundheitsberaterin konnte man erfahren, wie durch unsere heutige Ernährungsweise viele Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Diabetes, zahlreiche Allergien und Krebsarten entstanden sind. Dazu gab es leckere Aufstriche zum Probieren und draußen vor der Station frisch gepressten  Apfelsaft der Bergischen Apfelsaftmanufaktur. Das war nur ein Teil der Angebote, an zahlreichen weiteren Ständen konnte man noch selber schmecken wie lecker es sein kann gesund zu essen.

An unserem Stand hatten wir Pilze ausgestellt und Infomaterial von BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und NABU (Naturschutzbund Deutschland)  ausgelegt. Nicht selten wurden wir auf den Button >Rotkäppchen lügt< von NABU angesprochen, den wir am T-shirt befestigt haben.  Die Rotkäppchen-Kampagne wirbt für die Akzeptanz gegenüber den Wölfen, denn mittlerweile haben sich wieder ein paar Wolfsrudel in Deutschland niedergelassen. Der NABU möchte über Wölfe aufklären und bezüglich Rotkäppchen „alle Märchen“ aus der Welt schaffen, damit es weiterhin freilebende Wölfe in Deutschland geben kann.

Read Full Post »

Older Posts »