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Archive for Dezember 2014

Felix

 

Felix

Felix

Die Natur-Schule hat eine neue helfende Hand – Felix Kern. Er hat kürzlich die freigewordene FÖJ-Stelle besetzt, denn, wie Ihr vielleicht über die Presse mitbekommen habt, hat Lisa ihr freiwilliges ökologisches Jahr abgebrochen. Leider war der Ansturm auf die freie Stelle nicht besonders groß, möglicherweise auch, da es schon sehr spät im Jahr ist, doch zum Glück hat sich ein engagierter Freiwilliger aus Remscheid gefunden.

> Hallo, ich bin Felix, 19 Jahre alt und seit Mitte November der neue FÖJler hier in der Natur-Schule. Nach der Schule wollte ich zuerst ein FSJ machen, wurde dann aber auf die freigewordene Stelle aufmerksam und so bin ich zum FÖJ gekommen. Ich hoffe, dass ich hier Erfahrungen als Gärtner sammeln kann, um nach dem FÖJ eine Ausbildungsstelle als Gärtner zu bekommen. Direkt zu Beginn meines FÖJ´s war ich auf meinem ersten Seminar zum Thema „Energie und Klima“. Das hat mir sehr gut gefallen und war interessant. <

Gut, dass wir jetzt wieder zu zweit sind, denn kurz vor Weihnachten gibt es nochmal einiges zu tun. Unter anderem mussten viele Kalender geklebt werden, als Weihnachtsgeschenk für treue Unterstützer der Natur-Schule.

Kalender kleben

Kalender kleben

Außerdem mussten die Hühner auf den Winter vorbereitet werden. Damit ihr Wasser an kalten Tagen nicht einfriert, haben wir Wärmeplatten verlegt. Damit auch die Junghühner einen trockenen Unterschlupf haben, wenn es von der Seite in den Hühnerstall regnet, haben wir ihnen eine Hütte in die Voliere gebaut, denn sie können nicht in das Hühnerhaus wie die anderen.

Und wir haben angefangen die Hecke zu schneiden. Da kommt noch was auf uns zu.

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klein und versteckt

klein und versteckt

Da mussten die Schüler der Förderschule und deren Betreuer aber ganz schön staunen, als sie letzten Mittwoch ca. 12 verschiedene Tierarten aus einem Bach geholt haben, von denen sie gar nicht wussten, dass es sie überhaupt gibt. Eine Betreuerin konnte es gar nicht glauben, dass Herr Liesendahl nicht nur ein Sieb voll Schlamm wieder aus dem Bach holte, als er damit den Flussboden aufwühlte, sondern dass dort auch eine ganze Menge an Tieren dabei sein würden. Winzig kleine Tiere, die man erst entdeckt, wenn man unter die Steine im Bach guckt und den Boden aufwühlt. Denn diese Tiere müssen sich verstecken, um nicht mit der Strömung davon gerissen werden.

Das haben auch die Kinder gelernt, bevor es raus an den Bach ging. Tiere, die in Bächen leben , müssen nämlich ganz besonders an das Leben dort angepasst sein. Um zu wissen, welche Anpassungen denn notwendig sind, wurde erst einmal der Unterschied zwischen einem Teich und einem Bach geklärt:
Ein Teich ist ein vom Menschen angelegter Bereich, in dem Wasser steht oder gestaut wird. Man spricht auch von einem Stillgewässer, da dort das Wasser steht, was dazu führt, dass der Sauerstoffgehalt wesentlich geringer ist als in einem Bach, in den immer wieder Sauerstoff eingetragen wird. Außerdem sind die Tiere im Winter im Bach gut aufgehoben, da es hier immer ein paar Grad wärmer ist als im Teich, der gefriert. Zudem sind die Tiere im Teich keiner Strömung ausgesetzt.

Um trotzdem in Bächen leben zu können, gibt es Tiere, die sich besonders angepasst haben. Wie z.B. die Köcherfliegenlarve Agapetus, die sich aus Sandteilchen und kleinen Steinchen eine schützende Hülle um ihren Körper gebaut hat. Diese Hülle, die die Form eines Köchers hat, schützt sie zum Einen vor Fressfeinden und bietet ihr zugleich optimale Haftung an Steinen. So kann sie dort fressen ohne weggeschwemmt zu werden. Das liegt daran, dass ihr Köcher gebogen ist und auf diese Weise die Strömung über sie hinweg geht. Durch eine Auskerbung auf der Unterseite wird ein Sog erzeugt, der sie ebenfalls auf die Steine drückt.
Neben verschiedenen Kücherfliegenlarven, von denen einige keinen Köcher mehr bauen, haben wir auch Bachflohkrebse, den gehörnten Vielaugenstrudelwurm, Steinfliegenlarven und eine dicke Schnakenlarve gefunden. Bevor alle ganz eingefroren waren, wurden die Tiere in einem kleinen tragbaren Aquarium mit in die Natur-Schule genommen- natürlich lebend. Zurück im Warmen filmte Herr Liesendahl die Tiere mit Hilfe einer Videolupe und zeitgleich konnte die ganze Gruppe das Tier vergrößert auf der Leinwand beobachten.

"Live-Übertragung"

„Live-Übertragung“

Zum Abschluss hatten sich die Schüler noch gewünscht, etwas über die ausgestopften Tiere zu erfahren, die zahlreich im Klassenraum stehen, z.B. ob sie wirklich echt sind und wie sie ausgestopft werden. Und dann ging es für sie wieder raus in die Kälte.

Der Beweis

Der Beweis

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