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Archive for August 2014

Am Mittwoch waren Mitarbeiter eines internationalen Teams der Fa. Johnson Controls zu Besuch in der Natur-Schule Grund. Zusammen haben wir zwei neue Elemente für den Sinnesgarten gebaut.

Vergangenes Jahr kam das Team von Johnson Controls aus Burscheid schon einmal mit dem Program >Blue Sky Involve< in die Natur-Schule Grund. Bei dieses Freiwilligenprogramm suchen sich die Teams Projekte im Bereich Umwelt aus und leisten dort freiwillige Arbeit. Jedes Projekt wird dabei mit 1000 US Dollar unterstützt. Vermittelt wurde die Firma Johnson Controls damals über die Freiwilligenzentrale >Die Brücke< aus Remscheid.

Diese Woche sollte nun der Sinnesgarten, der bisher nur aus einem Barfußpfad und einem Holzgestell für die Tastkisten bestand, erweitert werden. Zum Einen war ein Waldxylophon geplant und zum Anderen ein Tisch für Blumentöpfe (Aromastation). Dort wachsen nun Pflanzen wie Minze, Zitronenmelisse, Eberraute und andere, die stark riechen.

In der Werkstatt des Vereins Leben lernen e.V. neben der Naturschule haben wir dann unter Anleitung von Schreiner Axel Schmidt die Kanthölzer zurecht gesägt und alles zusammen geschraubt. Die fertigen Gestelle mussten dann noch im Garten der Natur-Schule aufgebaut werden. Das hat wegen der guten Vorarbeit in der Werkstatt sehr gut geklappt.

Auch die Presse interessierte sich für unsere Bau-Aktion

Auch die Presse interessierte sich für unsere Bau-Aktion

Nach getaner Arbeit haben die Mitarbeiter von Johnson Controls den Tag noch am Grill ausklingen lassen.

 

 

 

 

Blog BlueSky01

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In den letzten beiden Wochen liefen die Vorbereitungen für das Sommerfest.
Dazu haben wir in der zweiten Woche Unterstützung von drei Jugendlichen aus der JAA Remscheid bekommen.

Es musste viel geputzt werden im Haus und Lisa und ich haben kleine Zäune aus Haselnussästen gebaut. Dafür haben wir dickere Äste als Pfähle in den Boden gehauen und dünne biegsame Äste drum herum geflochten. Die Zäune dienen in den Beeten als Grenze zum Weg.

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Am Samstag Morgen vor dem Sommerfest fanden bei Regen noch die letzten Vorbereitungen statt. Es wurden Pavillons aufgebaut, die Tombolagewinne ausgestellt, die Kuchentheke hergerichtet und für die verschiedenen Angebote wurden die Stände aufgebaut. Neben der eben genannten Tombola mit vielen Preisen hatten der Igelschutzbund, die bergische Gartenarche, der Naturschutzbund (Nabu) und die Station Natur und Umwelt Infostände. Zudem konnte man sogar Edelsteine waschen und es gab eine Mikroskopierstation. Außerdem konnte man bei Imker Jürgen Grahlke die Bienen beobachten oder sich nebenan auf dem Sportplatz im Bogenschießen erproben. Mit vielen verschiedenen Ständen über Glaskunst, Gartendeko und Gestricktem hatte das Sommerfest sogar einen kleinen Kunsthanderwerkermarkt zu bieten.

 

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Als um 14 Uhr schon viele Gäste die Naturschule besuchten, war dann von Regen und schlechtem Wetter nichts mehr zu sehen, sondern es wurde teilweise richtig warm, was wahrscheinlich mit der Grund für die große Anzahl an Besuchern war.

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Nun haben wir schon eine Woche hinter uns.

Der 1. Tag fing mit einer Einführung an, in der wir die Räume der Naturschule kennenlernten und erfuhren, welche Aufgaben wir zu erledigen haben. So beginnt jeder Tag mit einer Aufschließrunde, bei der wir durch das Haus und den Garten gehen und z.B. die Garage aufschließen, um an das Werkzeug zu kommen, die Hühner ins Außengehege lassen usw.

Von Montag bis Mittwoch fanden Sommerferienkurse der Stadt und am Freitag ein Angebot der Natur-Schule statt, die wir begleitet haben.

Ansonsten waren wir danach im Garten aktiv. Diese Woche haben wir zum Beispiel die Hecke zurück geschnitten und die Beete und Wege von Unkraut befreit, denn es laufen gerade die Vorbereitungen für das Sommerfest am 23.08, wozu wir Sie herzlich einladen! Jeden Montag und Donnerstag wird der Hühnerstall gesäubert. Es fallen aber auch immer wieder Arbeiten im Haus an; nächste Woche werden wir uns daran machen, den Dachboden zu entrümpeln.

Nun etwas Genaueres zu den Ferienkursen:

IMG_0015Am Montag hieß das Thema >Vom Korn zum Brot<. Wir haben mit den Kinder (zw. 8 u. 12J.) die verschiedenen Getreidesorten besprochen und dann selber Weizenkörner in einer Kaffeemühle gemahlen. Das hat den Kindern besonders großen Spaß gemacht. Danach wurde ein Hefeteig angesetzt, aus dem kleine Brötchen geformt wurden. Später haben wir dann bei einem ausgedehnten Frühstück unsere selbstgemachten Brötchen verputzt.

Am Dienstag kamen viele Kinder zur Umweltrallye. Im Wald, im Garten und im Haus verteilt gab es zwölf verschiedene Stationen. Und so sind die Kinder in drei Kleingruppen losgezogen und haben beispielsweise die Früchte der Eiche und Buche gesammelt und verschiedene Fragen über die Natur beantwortet, z.B. wer hat denn die Löcher in den Baum gehämmert? Wer legt sein Futter in die Rinde der Bäume und warum? Wer ist der Vogel des Jahres und was bedeutet diese „Auszeichnung“?
Solche und andere knifflige Fragen mussten die Gruppen lösen. Außerdem sollten die Kinder vorsichtig ein kleines Tier im Becherglas mitbringen, welches nachher bestimmt wurde. Eine Gruppe hat eine kleine Erdkröte gefunden. Im Haus gab es dann noch viele Kisten, aus denen man erfühlen sollte, was sich darin befand. Am Ende bekam jeder dann eine Urkunde für die erfolgreiche Mitarbeit im Naturforscherteam überreicht.

Thema für den Mittwoch war das Grunder Tierleben. Dazu sind wir mit den Kindern des Sommerferienprogramms zu Familie Auer auf den Bauernhof gewandert. Dort gab es Schafe, Schweine, Hühner, Forellen und Pferde, die alle gefüttert werden durften. Neben den Tieren gab es aber noch ein ganz besonderes Highlight, nämlich eine Quelle. Durch ein Rohr wurde das frische, kalte Quellwasser in eine kleine Tränke geleitet. Viele tranken direkt aus dem Wasserhahn und einige füllte sogar ihre Flaschen mit dem leckeren Wasser.

Am Freitag gab es eine Kreativwerkstatt. Dazu sind wir mit den Kindern in den Wald gegangen und haben aus Materialien, die wir dort gefunden haben, Kunstwerke gebaut. Die Mädchengruppe legte aus Moos, Klee und Blüten unteranderem eine Schnecke und einen Schmetterling und die Jungen bauten eine kleine Brücke über den Bach.

Mehrmals haben wir auch gegrillt mit den Kindern, doch auf unserem Grill landete kein Fleisch, sondern stattdessen Gemüse. Außerdem stellten die Kinder selber einen Kräuterquark her mit Kräutern aus dem eigenen Garten.

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Vorsicht!! Heiß und fettig. Wir sind da!

Hey! Wir sind Lisa und Sophie, die neuen FöJler für das Jahr 2014/15

 

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Sophie (l.) und Lisa (r.) beim Rasen harken.

 

Am 1. August dieses Jahres hat für uns ein freiwilliges ökologisches Jahr in der Naturschule Grund begonnen, von dem wir gerne in diesem Blog berichten möchten.

Vorab möchten wir uns ganz kurz vorstellen:

Sophie: Ich bin 18 Jahre alt und habe in diesem Jahr mein Abitur in Wuppertal gemacht. Für ein Studium oder eine Ausbildung konnte ich mich noch nicht entscheiden und so ist das FÖJ für mich eine gute Überbrückung, zumal ich gerne im Garten arbeite und mich für Ökologie interessiere. Außerdem kann ich in der Naturschule Arbeitserfahrung sammeln und habe hier die Möglichkeit, neben den Tätigkeiten im Garten, auch mit Kindern zu arbeiten. Besonders freue ich mich auch schon auf die Seminare.

Lisa: Und ich bin die Lisa, ich bin 20 Jahre alt und habe im Februar meinen Realschulabschluss mit Qualifikation nachgemacht. Bevor ich von dem Ökologischem Jahr gehört hatte, ging es mir wie Sophie: Ich wusste nicht, was ich nach Beendung der Schule machen sollte und interessierte mich für Naturwissenschaften, insbesondere Biologie. Ich erwarte von diesem Jahr, dass ich verschiedene Erfahrungen sammeln kann und unterschiedliche Pflanzen unterscheiden sowie deren möglichen Nutzen kennen lerne. Natürlich hoffe ich auch, dass ich nach diesem Jahr meiner beruflichen Orientierung  näher gekommen bin und vielleicht weiß, was ich auf jeden Fall nicht machen möchte.

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