Die Natur-Schule Grund hält Lakenfelder Hühner. Aus der diesjährigen Brut sind noch mehrere Junghähnen und Junghennen da, dazu ein Althahn und vier Althennen.
Damit wir die Hühner betreuen können, benötigen wir ein paar Werkzeuge und weiteres Material: Fächerbesen, Schaufel, Eimer und Schubkarre, Spachtel und Bürste, Wasserschlauch, Wasser, Apfelessig und Futter.
Wenn wir alle Werkzeuge zusammen haben, kommt die Durchführung, die sich wie folgt gliedert: Volieren und Stall säubern, Tränken säubern und auffüllen sowie Futter nachfüllen.
Zuerst werden die Volieren gesäubert: Mit dem Spachtel und dem Eimer wird der Kot auf den Sitzflächen (dicke Äste oder Balken und der “Nistkasten”) entfernt. Dies muss täglich erfolgen, da der Kot sehr stark riecht. Anschließend werden der Kot und die Federn sowie altes trockenes Grünfutter auf dem Boden entfernt. Dies geschieht mit dem Fächerbesen und der Schaufel.
Wenn die Volieren sauber sind, gehen wir in den Stall. Dort muss wieder der Kot mit dem Spachtel und dem Eimer von den Sitzflächen und dem Eiablagekasten entfernt werden. Damit dies nicht Stunden lang dauert, kann man sich auch eine Schaufel zu Hilfe nehmen. Da während des Entkotens Einstreu verloren geht (mit im Eimer landet), muss diese wieder teilweise erneuert werden. Alle zwei Wochen muss außerdem die komplette Einstreu ausgetauscht werden.
Sind Volieren und Stall soweit sauber, dann können wir uns dem Wasser widmen. Hierzu werden alle drei Tränken aus den Volieren genommen, geöffnet und entleert. Anschließend werden sie mit einer Bürste ordentlich von Algen, Erde, Federn und sonstigem Dreck gesäubert. Nachdem dies geschehen ist, wird mit dem Wasserschlauch wieder Wasser in die Tränken gefühlt und mit einem Schuss Apfelessig verfeinert. Sobald alle drei Tränken gesäubert und wieder befüllt sind, werden sie zurück in die Volieren gestellt.
Fast fertig, doch jetzt muss noch das Futter erneuert werden? Dazu müssen wir an unsere Futterkiste, die am Hühnerstall steht. Dort ist das Futter für alle Hühner gelagert. Die Futtertröge werden bis zum Rand gefüllt. So wird sicher gestellt, dass die Tiere ausreichend Futter bis zum nächsten Morgen haben.
Damit die Hühner auch schön groß und stark werden, bekommen sie täglich Muschelgrid (gemahlene Muscheln). Dieses sorgt dafür, dass Knochen, Krallen, Schnäbel und Eierschalen stabiler werden.
Da wir nun fertig sind, räumen wir die genutzten Materialien wieder dahin wo sie waren und können uns anderen Aufgaben zuwenden.
Nur dürfen wir heute Mittag nicht vergessen, den Hühnern noch ein paar Hände voll Körner zu geben
.
Hallo!euer Blog ist ja Wunderbar Kann man das Föj eigentlich auch zu Dritt machen?das ich noch dazustoßen kann.würde mich voll freuen wenn Ihr mir antworten könntet weil ich aus Zufall auf euren Blog gestoßen bin und der mich voll verzaubert hat weil mich die Natur so interessiert Werde euren Blog weiterhin verfolgen und hoffe das ihr immer so schöne Blog einträge haben werdet.Kann man eure Hühner auch angucken kommen oder Mal streicheln? Weil ich immer schon an hühnern interessiert war.Wünsche euch noch was!
Liebe grüße Bussi Bussi an euch zwei gruß Tanja
Hallo Tanja,
schön, dass dir unser Blog gefällt! Das freut mich (und Sebastian bestimmt auch).
So weit ich weiß, ist es nicht mehr möglich bei uns dazuzustoßen. Die einzelnen Stellen sind immer schon im Voraus ausgeschrieben. Aber vielleicht wäre ein FÖJ ja etwas für dich ab dem nächsten August? Informationen über die verschiedenen Einsatzstellen und wie du dich bewerben kannst, findest du unter http://www.foej.lvr.de/wo+gibts+foej/
Wenn du möchtest kannst du uns und die Hühner ja mal besuchen kommen oder frag doch im Büro einfach mal nach einer Hospitationsmöglichkeit nach.
Viele Grüße, Laura